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Martha und ihre Söhne

Roman

Kurt Oesterle

2016, erscheint am 22. Februar 2016, 180 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-414-3

€ [D] 20,– / [A] 20,60*

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»Nicht die erste Geschichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Aber Kurt Oesterle wagt eine ungewöhnliche Perspektive: In den Mittelpunkt rückt er eine vom Nationalsozialismus geprägte junge Frau, die Aufschaukelung von Angst und Schuldbewusstsein und die im poetisch genau gezeichneten ländlichen Milieu besonders schwierige demokratische Neuorientierung.«
Hermann Bausinger

»So anders«, so intensiv hat man von der unmittelbaren Nachkriegszeit noch selten gelesen.

Martha, eine junge Frau von zwanzig Jahren, erlebt den Zusammenbruch einer Diktatur, die sie voll und ganz bejaht
hat. Aus Angst vor der Rache der Sieger beschließt sie, schnellstmöglich Kinder zur Welt zu bringen, in der Hoffnung,
eine Mutter werde auf jeden Fall geschont. Sie gebiert rasch hintereinander zwei Jungen, denen sie zusammen mit
Paule, ihrem Mann, dem Vater, im Niemandsland zwischen Diktatur und Demokratie allerdings nur wenig zu bieten
hat: Martha, eine kraftvolle, aber gebrochene Person, die aufgrund der falschen Überzeugungen und Werte, die sie
noch in sich trägt, ihre Kinder nicht für die Zukunft erziehen kann.
Die beiden Jungen, Fred und Hel, müssen gewissermaßen selbst groß werden, sich selber helfen – und tun dies auch, wenngleich auf unterschiedliche Art. Wie sie den Kampf um die eigene Zukunft in einer seelischen und bildungsmäßigen Ruinenlandschaft in mehreren, teils schweren Bewährungsproben bestehen, erzählt der Roman für die ersten zwölf Lebensjahre.

Erst gegen Ende lichtet sich der Nebel ein wenig. Und ein neues Leben zeichnet sich ab.

Das Buch in der Kritik:

»Eine von Oesterles Szenen ist einprägsamer als die andere«. Matthias Hannemann, FAZ

»Kurt Oesterle hat einen beeindruckenden Nachkriegsroman geschrieben, der nicht die Untaten der Großen, sondern vielmehr die nahezu unmögliche Vergangenheitsbewältigung der kleinen Leute in den Blick nimmt.«  Stefanie Laaser, SWR2

»In "Martha und ihre Söhne" verdichten sich Oesterles Geschichten aus dem Dorf und dem Wald zu einer exemplarischen Erzählung der Nachkriegszeit: Pflichtlektüre fürs Bewusstsein.« Richard Färber, Südwest Presse

»Demokratie als Reifeprüfung« Wilhelm Triebold, Schwäbisches Tagblatt

»Die Geschichte einer janusköpfigen Generation« Joachim Mols, Bestreaders.de

»Ein starkes Stück Literatur« Jürgen Seefeldt, ekz Bibliotheksservice

»Sehr empfehlenswert als Lektüre für das Verständnis zwischen den Generationen.« Christine Razum, Der evangelische Buchberater

»In den Details der Familiengeschichte von Martha leuchtet Oesterle gesellschaftliche Seelenzustände in dieser für Deutschland entscheidenden Politik- und Zeitenwende aus. Nachvollziehbar und überzeugend weist er auf Traumata hin und macht deutlich, wie schwierig ihre Verarbeitung und Überwindung sein kann.« Ralph Wagner, Ypsilon Buchladen auf www.kommbuch.com


»Ein wichtiges, ein faszinierendes, ein ebenso subtiles wie zeitkritisches Buch, das mehr von der Psyche der Deutschen in dieser Epoche zeigt, als alle theoretischen historischen oder politischen Studien es vermögen.« Günter Bielmann, Buchprofile/Medienprofile

»Unbedingt lesen, denn so wurde noch nie über die seelischen Folgen des Nationalsozialismus geschrieben. Große Lektüre.« Stefanie Theile, Buchtipp-Neuerscheinungen.de


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