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Königin der Nacht

Roman

Bille Haag

2016, Auslieferung am 25. Juli 2016, 302 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-421-1

€ (D) 22,– / (A) 22,70*

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Ein Roman über Glücksanspruch und Heilsversprechen, übers Wegsehen und Blindsein.

Eine deutsche Geschichte aus der Zeit zwischen 1906 bis 1989. Lili Kordewans Reich- und Sichtweite, ihre Auslegung von Mozarts »Zauberflöte« geben den Ton, die Bühne, willkürlich ausgedeutet nach Lage der Dinge.

Lili, das ungewollte Kind, lernt früh, sich zwischen ihren zerstrittenen Eltern dolmetschend zu behaupten,
lernt (mit Lust) zu intrigieren. Ihre bemerkenswerte Musikalität (Gesang und Klavier), ihre Selbstinszenierung fallen
bei dem Großartigkeits-Stil der Zeit auf fruchtbaren Boden.

Auf ihrer eigenen kleinen Bühne sieht sie sich als »Pamina«, die in Sehnsucht vergeht nach »Tamino«, dem Prinzen
aus dem Nichts. Realiter ist das Johnny, ihr Geliebter, Johann Ohne: ein schöner Mann, ein mittelmäßig begabter
Taugenichts – den zu lieben sie beschlossen hat.
Der »Weltenbrand« um sie herum interessiert sie kaum, der gehört zu den »Prüfungen«, die auf dem Weg »zum Großen und Ganzen« zu bestehen sind, der versorgt sie wie nebenbei mit Schnäppchen aus beschlagnahmtem Eigentum.

Ihr »fanatischer« Aufbruch in die »neue Zeit« macht sie taub gegenüber fremdem Leid. Erst als ihr Instinkt für Macht
nicht mehr wirkt, verwandelt sie sich endgültig in die »Königin der Nacht«, die mit wuchtigem Zorn auf Kränkung
und Machtverlust reagiert und dabei verliert. Nach dem »Zusammenbruch« wird geschwiegen oder zurechtgebogen – wie im Fall Werner Höfer. Die Nachlebenden aber blicken auf die alte Macht wie durch ein umgekehrtes Fernrohr ...

Das Buch in der Kritik:


»Berauschend aber ist die Tonart, die die Freiburger Autorin für ihre außergewöhnliche und doch auch wieder ganz gewöhnliche Hauptfigur Lili und deren Entourage wählt. Vorwärtsstürmend in elliptischen Sätzen, zaubert sie mit Spannung und Dynamik diese Frauenfigur (...). Mit einem Wort: rasant.« Astrid Braun, Literaturblatt

»Ein starkes Frauenporträt im Wandel der Zeit.« Dagmar Härter, ekz Bibliotheksservice

»Es gibt kein überflüssiges Wort. Prägnant und zum Teil sarkastisch beschreibt die Autorin die abenteuerliche Achterbahnfahrt Lili Kordewans. (...) Wer sich fragt, wie die NS-Herrschaft möglich war, wie man nach all den Grausamkeiten des Krieges und der Konzentrationslager weiterleben konnte, ohne verrückt zu werden, dem sei dieses Buch empfohlen.« Lisette Buchholz, bei Amazon

»Eine spannend und glasklar erzählte Familiensaga mit Witz, Tragik und allerhand Überraschungen.« Elke Heidenreich, WDR4

»Bille Haag ist eine ungemein elegante, poetische, dabei klare und präzise Erzählerin. ›Die Königin der Nacht‹ ist die außergewöhnliche Biografie einer Frau, die von ihrer Zeit maßgeblich geprägt wurde.« Heidi Ossenberg, Badische Zeitung

»Bille Haag führt hautnah hinein in die halb provinziellen, halb urbanen Lebenssphären ihrer Protagonistin. Erzählerisch geht das mit erstaunlichem Tempo voran. (...) Der zuweilen geradezu spritzige Erzählton, den Bille Haag dabei anschlägt, gehört zu den größten Stärken des Romans.« Dr. Eberhard Falcke, SWR2

»Bille Haag ist ein historisch fundiertes, virtuos erzähltes und absolut lesenswertes Werk gelungen.« Susanne Maerz, Der Sonntag

»Bille Haags Roman zeigt, wie schnell sich populistische Ideen und Wortwahl Schritt für Schritt in das Leben der Bürger einschleichen und unhinterfragt stehen bleiben. (...) Deshalb ist der Roman auch subtile Gesellschaftskritik, welche diese Mechanismen thematisiert, ohne jedoch offensich wertend zu sein und die ohne eine Heldin auskommt, welche die Geschehnisse moralisch einordnet.« Jessica Blümel, Rhein-Neckar-Zeitung

»Ein unheimlich starkes Buch mit sehr direkter Sprache, die die damaligen Zeiten lebendig werden lässt.« Wieslocher Woche

»Dieser zeitgeschichtliche Roman ist auch ein Künstlerroman, dazu eine wunderbar spritzig erzählte Familiensaga über eine Nazi-Mitläuferin, wie es sie im damaligen Kunstbetrieb viele gab.« Jürgen Scharf, Markgräfler Tagblatt


Nachrichten über "Königin der Nacht":



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