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Hofkind

Roman

Silke Knäpper

2016, Auslieferung am 25. Juli 2016, 182 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-425-9

€ (D) 19,– / (A) 19,60*

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Eine Befreiungsgeschichte, ein hochspannendes Kammerspiel.

»Man könnte sagen, die Liebe meiner Eltern begann mit einem Aufschrei und endete in der Stille. Der Tod meines Vaters kam für niemanden überraschend, so hieß es. Nur für mich. Ich war acht Jahre alt.«

Ein bemerkenswertes Stück Familiengeschichte, rückblickend erzählt aus der Sicht einer jungen Frau: ein subtiles Geflecht aus Abhängigkeiten und Verwundungen, das die Familie in ihrer Brüchigkeit als Konstrukt entlarvt und ihre
Untiefen offen legt.

Carla ist ein kleines Mädchen, als ihr Vater sich das Leben nimmt. Fortan lebt sie allein mit einem Phantom und einer Mutter, von der sie sich nie wirklich geliebt fühlt. Mit einer Frau, die nur bestehen kann, wenn sie einen Mann an ihrer
Seite spürt, und die das eigene Liebesglück über das Lebensglück ihrer Tochter stellt.

Ihrem Stiefvater begegnet Carla von klein auf mit zwiespältigen Gefühlen. Noch als junge Frau fürchtet sie sich vor ihm. Als Carla selbst unter fragwürdigen Umständen schwanger wird, sieht sie sich konfrontiert mit der eigenen  Unzulänglichkeit, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich vom Fluch ihrer Familie zu befreien. Zerrieben zwischen dem Gebot der Loyalität der Mutter gegenüber und ihren eigenen Ansprüchen, droht sie sich lange Zeit selbst zu verlieren.

»Ein doppelbödiger Familienroman, die schmerzhafttragische Geschichte einer Lieblosigkeit – und der unsentimentalen, wunderbaren Befreiung daraus. Ein mutiges und ermutigendes Buch.« Peter Renz

Das Buch in der Kritik:

»"Hofkind" ist eine dramatische Familiengeschichte, und zwar mit einer beeindruckenden Sprachkraft erzählt: jedes Wort überlegt, treffend gesetzt, geschrieben in einem geradezu musikalischen Rhythmus, jeder Satz abgeklopft auf den Klang und von selbstverständlicher Lesbarkeit. Das hat überregionale Klasse.« Jürgen Kanold, Südwest Presse

»Eine mit viel psychologischem Gespür erzählte Familiengeschichte, die auch wegen ihrer sprachlichen Dichte überzeugt.« Bettina Prior-Kamer, ekz Bibliotheksservice

»Die einzelnen Charaktere mit ihren psychischen Abgründen, (..) das destruktive Verhalten der Protagonisten, die dramatischen Höhepunkte, all das schildert die Autorin psychologisch plausibel, in einer klaren, rhythmisch stringenten Sprache.« Bernd Michael Köhler, Conlibri


Nachrichten über "Hofkind":



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