Fessenheim

Novelle

Jürgen Lodemann

2013, 148 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-057-2.

€ (D) 18,– / (A) 18,50 [Preis inkl. Umsatzsteuer]

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Ein aufwühlendes Szenario um den maroden Atomkraftmeiler Fessenheim als politische Wortmeldung eines streibaren Autors.

Brisanter denn je:
Fessenheim, das umstrittene, das unsichere Atomkraftwerk im Elsass, am Oberrhein. Ein aufwühlendes Plädoyer. Il accuse: ein Stück littérature engagée des Freiburger Journalisten, Schriftstellers und Geografen Jürgen Lodemann. Seine Antwort auf Fukushima. »Novelle« kommt von »Neuigkeit«: die ungeheure Neuigkeit dieser aufwühlenden und spannend aktuellen Novelle ist, dass sie am Beispiel Fessenheim demonstriert, mit welch raffiniertem Selbstbetrug auch Europa reale tödliche Gefahren ignoriert, verdrängt.
 
Es geht um den verfallenden Doppelmeiler Fessenheim am Rhein, um Frankreichs ältesten Atombrüter im Dreiländereck, knapp 25 Kilometer südwestlich von Freiburg, das seit 1971 im Windschatten dieses Skandals liegt.

Es geht um einen vorgestellt explodierenden Brüter, es geht darum, wie mühsam gerade Männer zu einem Augenblick der Wahrheit zu bringen sind, es geht sehr konkret um eine Nacht mit einer Geologin und darum, wie die schöne alte Stadt Freiburg sich trotz allem noch retten könnte.
Und es geht um Leute, die zwar die heikle Geologie von Hochrhein und Oberrhein kennen und auch die Gefahr, die vom maroden Meiler ausgeht, die aber kleinmachend-gescheit von Ohnmacht reden und statt Aufruhr lieber Aufstieg, lieber politische Karriere machen. »Fessenheim« und die »Endlager«-Gaukelei werden zur akuten »Doku-Fiktion«, zum politischen Alarm, zu einem Weckruf an alle …

Das Buch in der Kritik:

»›Fessenheim‹ verwandelt Freiburg in eine Geisterstadt. Jürgen Lodemanns jüngste Novelle ›Fessenheim‹ ist ein literarischer Aufruf zum Widerstand gegen blinde ›Fortschrittsbesoffenheit.‹« Der Sonntag
 
»Lodemanns Buch ist politisch und ökologisch hoch aktuell: Was passiert, wenn ein Tsunami aus dem Bodensee das Atomkraftwerk Fessenheim wegreißt - ausgelöst durch ein Erdbeben im Oberrheingraben? Penibel recherchiert, mit Wut im Bauch und glänzend geschrieben.« SWR2
 
»Wenn Fessenheim explodiert: Horrorvision in Buchform. Jürgen Lodemann entwirft eine düstere Vision: Sein Buch ›Fessenheim‹ beschreibt die atomare Katastrophe am Oberrhein - und führt gleichzeitig zu einem ganz anderen Leib-und-Magen-Thema des in Freiburg lebenden Autors.« Badische Zeitung
 
»›Panikliteratur‹, Science Fiction oder das düstere Bild einer unausweichlichen Zukunft? Lodemann entwirft ein teilweise beklemmendes Szenario, das geschickt und effektvoll die Waage zwischen Aufklärung, politischer Agitation und empfehlenswerter Unterhaltung hält.« EKZ
 

»Ausgerechnet im Zentrum eines potentiellen Erdbebengebiets steht das älteste AKW Frankreichs, das schon vom Äußeren her einen maroden Eindruck macht und durch seine Präsenz der deutschen Energiewende spottet. Diese Tatsache überhaupt ins Bewusstsein zu rufen, ist ein großesVerdienst des schmalen Büchleins, in dem sich Lodemann (Jahrgang 1936) einmal mehr als nimmermüder Exponent einer politisch engagierten Literatur erweist ... Denkanstöße - und zwar nicht nur in Bezug auf Fessenheim - liefert diese Dokumentation in Hülle und Fülle.« Badische Neueste Nachrichten

 
»Jürgen Lodemann erzählt seine Novelle überaus bissig, humorvoll, klug und fesselnd; und manche der beschriebenen Figuren aus Industrie und Politik kann man an ihrer Arroganz und in ihrer dumpfen Borniertheit wiedererkennen!« Malte Bremer, literaturcafé.de


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