Die Erfindung deiner Anwesenheit

Gedichte. Mit einem Nachwort von Roland Kachler

Eva Christina Zeller

2012, 128 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-047-3

€ (D) 16,– / (A) 16,50 [Preis inkl. Umsatzsteuer]


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Der Tod ist ein Affront. Die Dichtung ist ein Affront gegen den Tod. Eva Christina Zeller begibt sich mit ihren
Gedichten an die Ränder unserer Existenz.

Unsterblich ist nur der tod
ein nachbar des lebens

in der sprache mit akkusativ:
bis an den tod betrübt

könnte eine grenze sein
oder ein ziel

»es ist kein so gerader weg als zum tod
den kann man mit blinden augen finden«

das königinnenreich
der bilder dahinter
 
 
»Das ist Poesie mit großem Atem und weitem Horizont.« Kurt Marti
 
»Dort, im fließenden Zwischenreich der Poesie, wo die Metapher sich die Wirklichkeit erschafft und die Wirklichkeit in der poetischen Metapher überlebt, siedeln die verstörend-schönen Sprachbilder von Eva Christina Zeller.« Friedhelm Röttger

Das Buch in der Kritik:

»Erbarmungslos führen diese Gedichte den Leser an jene Grenze, die ein Abgrund ist; zu jenem schwarzen Tunnel, an dessen Ausgang noch kein Licht zu sehen ist. Trost sprenden einzig die verstörend-schönen Sprachbilder, die sich määndernd durch den Zyklus ziehen, von dem der Aufruf zur eigenen Verwandlung ergeht, zur Selbstverortung auf schwankendem Grund.« Esslinger Zeitung 
 
»Die 99 Gedichte beschwören einen im Tod unerreichbar ferngerückten Menschen, einen viel zu früh verlorenen Geliebten. Der Ton ist trügerisch schlicht und dabei derart herzzerreißend, dass man kaum entscheiden mag, ob es der Schmerz der Trauer oder vielmehr der Liebe ist, die das lyrische Ich über die Zeit und über den Tod hinweg getragen hat.« Schwäbisches Tagblatt
 
»Die streckenweise überaus traurigenTexte in diesem bezaubernden Zyklus widmen sich dem ältesten und schwierigsten Thema der Lyrik, wenn nicht der Literatur selbst. Die augenscheinlich aus eigener Erfahrung heraus schreibende Dichterin weiß: ... unsterblich ist nur der tod... In den 99 Gedichten dieser bewegenden poetischen Sammlung (in Kleinschrift gehalten und nur mit Nummern betitelt) macht sie sich auf die Suche nach eben dieser Unsterblichkeit und findet eine glaubwürdige Sprache dafür.« ekz 
 
»Eva Christina Zellers Bilder sind aus ihrem Umkreis, aus Reiserinnerungen und kommen aus einem verwandtschaftlich, freundschaftlichen Umfeld. Sie sind lakonisch, jenseits einer allzu schnellen Hoffnung, aber nicht ohne Hoffnung, sie sind jenseitig, aber untheologisch, voll paradoxer Kraft. Kachler nennt sie ›Hoffnungsworte‹.« Noxiana Nr.23
 
»Selten ist eine Abwesenheit so intensiv in die Fern-Gegenwart der anderen Welt hinter dem Leben verwandelt worden wie in diesem Buch, das die Trauer weit macht.« Dresdner Neueste Nachrichten



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