Nachts, weit von hier

Erzählungen

Ulrike Schäfer

2015, 184 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-405-1

€ [D] 20,– / [A] 20,60 [Preis inkl. Umsatzsteuer]

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Geschichten, die den ganz besonderen Moment bergen, in dem sich das Leben von einer unerwarteten Seite zeigt.

Ein Mensch stellt sich sein Ende in einer Zukunft vor, in der der Regen nicht aufhört. Ein Freund wird erst als solcher
erkannt, nachdem er verloren ist. Die Liebe findet sich in jahrzehntealten Briefen, in den Wäldern Finnlands oder auf
einem dörflichen Fußballplatz. Ein Vorfall während einer Geschäftsreise zieht eine Frau in die Tiefe der Vergangenheit:
Ulrike Schäfers Erzählungen, mehrere davon preisgekrönt, handeln von dem, was unter der Oberfläche geschieht
und zu seiner Stunde, zu gegebener Zeit in Schlüsselmomente des Lebens mündet.

Geschichten, die »aufhorchen« und »auflesen« lassen, die nachklingen: poetisch, dicht, tief. Lauter kleine Erzählwunder.

»Ins Kammerspiel des Alltags brechen die Erinnerungen ein. Erinnerungen an traurige, traumatische, aber auch an schöne, in jedem Fall prägende Erlebnisse. Klar, kraftvoll, leise, präzise und abgründig schreibt Ulrike Schäfer von der Heimsuchung: sowohl von der Heimsuchung durch das Vergangene, als auch von der nimmermüden Suche des Menschen nach einem Heim als Sehnsuchtsort, einem Zuhause im Äußeren und im Inneren. Unbedingt lesenswert!«
Markus Orths

»Eine wahre Sternstunde, Ulrike Schäfer lesen zu hören. Und richtige Sternstunden auch, ihre Geschichten selber
zu lesen. Schwarz auf weiß: welch ein Erzähldebüt!« Oswald Burger

Das Buch zum Reinschauen:

Das Buch in der Kritik:

»Ulrike Schäfer erzählt von Glücksmomenten im Leben ihrer Protagonisten aber auch von Gefahren, Abstürzen und Tod. Sie ist eine Meisterin der tastenden Beschreibung. Der Leser wünscht sich mehr von der Sprachlabsal dieser Aurorin.« Lerchenflug.de

»Ihr erstes Buch verrät anhand 18 gleichwertiger Kurzgeschichten eine bemerkenswerte Erzählbegabung. Schäfer schreibt eine eindringlich-subtile, kammermusikalisch anmutende Prosa, in der sie viel in der Erinnerung unterwegs ist, sowohl der eigenen wie der ihrer Figuren. Geschehenes einfach wiederzugeben ist Schäfers Sache nicht; immer stellt sie Erzähltes zugleich in Frage, prüft ihre Erinnerung auf Genauigkeit und Verlässlichkeit. Ein überzeugendes Debüt.« Manfred Bosch, ekz.bibliotheksservice

»Ulrike Schäfers Erzählungen, mehrer davon preisgekrönt, handeln von dem, was unter der Oberfläche geschieht und zu einer Stunde, zu gegebener Zeit in Schlüsselmomente des Lebens mündet.« Cellesche Zeitung

»Die Würzburger Autorin Ulrike Schäfer erzählt fein ausdifferenziert und mit untrüglichem Sprachgefühl von dem, was unter der Oberfläche geschieht und zu seiner Stunde in Schlüsselmomente des Lebens mündet.« Akademische Buchhandlung Knodt

»Präzise, poetisch, preisgekrönt. Ein großartiger Erzählband!« Stuttgarter Zeitung Buchwochen Beilage

»In ihren Erzählungen manifestiert sich eine außergewöhnlich rege Beobachtungsgabe und ein Gefühl für die feinen Zwischentöne, Harmonien und Dissonanzen. Es macht Freude, sich einige Stunden in die Schicksale zu versenken, die in ihrer Vielfalt wohl für jeden von uns eine Situation oder ein Erlebnis bereithalten, in dem wir uns spiegeln können. Ein tolles und lohnenswertes Erzähldebüt abseits aller Bestsellerlisten!« Sophie Weigand, Literaturtouristen.de

»Es sind diese poetischen Sätze, die den Leser auch in den eher traurigen Erzählungen berühren. Und die Empathie, die sich sprachlich niederschlägt.« Barbara Zeizinger, Fixpoetry.com

»Ulrike Schäfer erzählt nicht alles aus, deutet an, umkreist den Kern ihrer Geschichten. Für mich sind die besten Geschichten immer jene, bei denen ein Geheimnis bleibt. Die ihr Eigenleben entwickeln. Denn Worte, so las ich neulich, werden nicht dazu gemacht, damit das Denken dazwischen keinen Platz hat. Den Platz gibt die Autorin ihren Lesern - und daher meine wärmste Empfehlung.« Saetzeundschaetze.com

»In ihrer starken eigenständigen Prosa beherrscht Ulrike Schäfer die Kunst zum Kern ihrer Geschichten zu führen. Sie umkreist mit klarer Sprache und mit Unausgesprochenem ihre Protagonisten, entwickelt in ihren Themen eine besondere Intensität, die die Leser gefangen nimmt.« Regine Mönkemeier, Der Dreischneuß - Zeitschrift für Literatur

Schäfers stille Prosaminiaturen bestechen. Kein Wort zu viel, manches bleibt in der Schwebe. Abgründiges blitzt auf, wenn Kippmomente sich im Alltag plötzlich einstellen. Zugleich aber erhält Alltägliches auch Glanz, erscheint in einem anderen Licht. Jedoch nie grell, nie plakativ, eher zart, empathisch, vielfach wunderbar im besten Sinne des Wortes.« Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme




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