Albrecht Goes. Freund Martin Bubers und des Judentums.

Eine Hommage

Helmut Zwanger

2008, 304 Seiten, geb. m. Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-15-0

€ (D) 10,– (Ladenpreis aufgehoben) [Preis inkl. Umsatzsteuer]


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Albrecht Goes, entschiedener Christ und Theologe, wortmächtiger Schriftsteller – und starke Stimme in der jüdisch-christlichen Verständigung. Er ging konsequent im Dritten Reich den Weg der Inneren Emigration und wurde nach der Befreiung 1945 einer der literarischen Wegbereiter der Shoah-Erinnerung in Deutschland.
»Was geschieht, geht mich an.« Albrecht Goes, 1922

Albrecht Goes, entschiedener Christ und Theologe, wortmächtiger Schriftsteller –
und starke Stimme in der jüdisch-christlichen Verständigung.
 
Eine Hommage zu Albrecht Goes’ 100. Geburtstag am 22. März 2008.
 
 
Zum Inhalt:
 
Als sich 1933 der »arische Paradigmenwechsel« vollzog, da wandte sich Albrecht Goes, der evangelische Pfarrer und Schriftsteller, hilfesuchend an Martin Buber, den jüdischen Religionsphilosophen in Heppenheim.
Die Grundeinsicht Bubers vom ungekündigten Bund Israels schuf ein Fundament, auf dem Albrecht Goes zeitlebens stand: »Die Bindung an das immerwährende Israel, an das Volk des Wortes und das Volk des Weges, hat mir geholfen, den Verführungen der Ideologien zu widerstehen.«
 
Nichts von Verdrängung bei Albrecht Goes, ganz im Gegenteil! Das zeigt über all die Jahre auch seine faszinierende Korrespondenz mit vielen jüdischen Briefpartnern, und dieser Band bringt nun erstmals eine starke Korrespondenzauswahl: Nelly Sachs, Primo Levi, Margarete Susman, Simon Wiesenthal, Georg Salzberger, Ernst Simon und Elazar Benyoëtz.
 
 
Die Stimme Albrecht Goes':
 
»Was geschieht, geht mich an.« Albrecht Goes, 1922
 
»Ich kannte die sinistre Leitlinie der Judenfeindlichkeit, die sich durchzieht von Marcion über Chrysostomus, Papst Innocenz III, Luther bis zum Schandspuk der ›Deggendorfer Gnad‹, ja bis in einige Untertöne des Oberammergauer Passionspiels.« Albrecht Goes, 1928
 
»Dass wir nie, zu keiner Stunde gutheißen,was nicht gut ist.« Albrecht Goes, 1948
 
»Es gibt Daten, dieman nicht ausradieren soll aus dem Gedächtnis der Nation: der 1.April 1933, der 10. November 1938. Es gibt Städtenamen, die man nicht vergessen darf: Theresienstadt, Warschau, Cholm, Auschwitz.« Albrecht Goes, 1964
 
 
Das Buch in der Kritik:
 
»Ein schönes Buch, und Goes freut sich im Jenseits!« Elazar Benyoëtz, deutsch-jüdischer Schriftsteller, in einem Brief an Helmut Zwanger
 
»Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch von Helmut Zwanger zu den wichtigsten Veröffentlichungen zu Albrecht Goes in diesem Jahr – und nicht nur in diesem Jahr! –  gehört.« Friedrich Hertel in Arbeit und Besinnung
 
»Goes ist kein Zuschauer, sondern ein Sehender.«Hans Jürgen Schultz
 
»Ein materialreiches, weit über Goes hinausgehendes Buch.« Unsere Kirche (Ev. Wochenzeitung für Westfalen und Lippe)
 
»Ein wertvolles Buch!« Theo-Web, Zeitschrift für Religionspädagogik
 
»Ein sehr persönliches Buch, zugleich aber auch ein Buch das möglichst viel Original sprechen lässt und somit unverstellten Zugang zu Goes bietet. Es ist an der Zeit, Goes wieder zu entdecken und ihn als Mahner aus dem Geist des umfassenden christlich-jüdischen Dialogs zu würdigen. Dazu liefert dieses Buch einen wichtigen Beitrag.« Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte
 
 
Der Herausgeber ist zu Lesungen, Vorträgen gerne bereit.

Das Buch in der Kritik: