»Die Zeit« druckt in ihrer heutigen Ausgabe »Der Abend« aus dem neuen Lyrikband »Findelgesichter« von Christine Langer als »Gedicht des Tages«.
Jobst-Ulrich Brand lobt auf »Focus online« Joachim Zelters Roman »Der Ministerpräsident« sehr und zieht als Fazit: »Es ist eine bitterböse, am Schluss sehr traurige Satire, die Zelter erzählt. Sie entlarvt den Politikbetrieb als zynische Inszenierung. Als übles, unmenschliches Schmierentheater. Und sie zeigt, warum womöglich so viele Akteure in letzter Zeit die Lust daran verloren haben – von Köhler über Koch bis Ole von Beust.« Die Besprechung in Gänze lesen können Sie unter 'mehr Information'.
In der »Literarischen Welt« heißt es zu den »Geschichten aus Hohenlohe und Tauberfranken«: »Ja, dies alles ist literarische Landschaft par excellence. Hier haben Mörike und Hermann Lenz gewirkt, hier hat sich Ricarda Huch vom Charme des alten Reichs berühren lassen. Hier haben so unterschiedliche Geister wie Adorno und Gerd Gaiser ihre Wurzeln sowie, in letzter Zeit, Joschka Fischer und Rezzo Schlauch. Sie alle und noch viele mehr huldigen hier einer Idylle, die vielleicht nicht unbedingt den geeigneten Lebensrahmen bildet für urbane Gemüter, jedoch einen Raum, in dem sich gerade diese wunderbar erholen können.«
Die Süddeutsche Zeitung stellt heute den Roman »Der Ministerpräsident« von Joachim Zelter vor: »Zelters Roman ist von Anfang bis Ende Satire und zwar eine sehr gute. Sie zielt nicht darauf, einzelne Personen bloßzustellen, sondern bestimmte Typen.« Die Kritik in Gänze lesen können Sie unter 'mehr Informationen'.
SWR-Reporterin Pia Fruth sprach mit Autor Thomas Staisch und Gefängnispfarrer Ernst Ergenzinger über den Tatsachenroman »Heinrich Pommerenke, Frauenmörder« und stellte diesen auf SWR2 vor: »Die Zerrissenheit zwischen Mitleid, Faszination und Abscheu bringt der Autor Thomas Staisch sprachlich und dramaturgisch eindrucksvoll auf den Punkt. Kapitel für Kapitel wirft er dem Leser in winzigen Szenen ungeordnete Mosaiksteinchen hin, die sich schließlich als wahrhaft verstörendes Psychogramm regelrecht ins Bewusstsein einfräsen. Dahinter lauern Angst und die Frage: Was tun mit einem solchen Menschen? Lebenslang wegsperren, wie Bundekanzler Schröder einst markig forderte, ist unter Wahrung von Menschenwürde und Humanität sicherlich keine Lösung. Das macht dieses Buch überdeutlich. Und auch die Forderungen nach elektronischer Fußfessel, Dauerbewachung oder Internet-Pranger zeigen nur, dass unsere Gesellschaft in diesem Dilemma heute noch genauso hilflos feststeckt wie vor 50 Jahren. Als die Polizei das mordende ›Ungeheuer vom Schwarzwald‹ endlich dingfest machte.«

WDR3 stellt heute in der Sendung »Resonanzen« (19 Uhr) im Gespräch mit Joachim Zelter dessen Roman »Der Ministerpräsident« vor. Dabei wird der Longlist-nominierte Autor auch einige Passagen aus seiner Polit-Satire vorlesen. Live.
Tübingen. Joachim Zelters Roman »Der Ministerpräsident« steht auf der sogenannten Longlist für den Deutschen Buchpreis! Damit ist der Roman des Klöpfer & Meyer-Autors einer der 20 Auserwählten von insgesamt 135 eingereichten Titeln - und spielt in der ›literarischen Bundesliga‹ weit vorne mit. (...weiter unter mehr Informationen)

Rainer Wochele hat jetzt im Rahmen des »Schwäbischen Kunstsommers« in der Schwabenakademie Irsee bei Kaufbeuren einen literarischen Meisterkurs unter dem Motto »Künstlerische Erzählprosa« geleitet. (... weiter unter mehr Info)
Der Wetzstein-Gedichtekalender wurde für die Internationale Kalenderschau 2011 nominiert. Diesen Wettbewerb richtet der Graphische Klub Stuttgart e.V. mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Verband Druck- und Medien in Baden-Württemberg und der Kodak GmbH als Partner aus.
Noch bis zum 10. August können Sie Ihre Stimme für Joachim Zelters neuen Roman »Der Ministerpräsident« auf der Hotlist 2010 der unabhängigen Verlage abgeben. Die virtuelle Wahlurne finden Sie unter folgendem Link: ...(siehe mehr Information)

»Gute Reiselektüre!«: Der aktuelle Merian empfiehlt für die Erkundung der Region und ihrer Legenden die »Schwarzwaldgeschichten« von Jügen Lodemann - »ganz ohne Kirschtortenromantik!«
In der Süddeutschen Zeitung stellt Meike Fessmann die Autorin Nina Jäckle und ihre jüngsten Bücher vor: »›Nai oder was wie so ist‹ steht in der Tradition der Ich-Figurationen, wie sie Valéry mit seinem Monsieur Teste, Michaux mit seinem Plume, Albert Ehrenstein mit Tubutsch, Else Larsker-Schüler mit Prinz Jussuf oder in jüngerer Zeit Sibylle Lewitscharoff mit Pong geschaffen haben. Dass Nina Jäckles Poetisierung der Erfindungsgabe da durchaus mithalten kann, zeigt ihre Begabung. Diese kleine Erzählung verdeutlicht wunderbar die Eigenart ihrer Schreibweise. Augenzwinkernd lässt sich die Autorin bei ›Nai‹ auf die Finger schauen, wie sie eine Kunstfigur erschafft, die aus nichts als Sprache besteht.«
Wolfram Frommlet plädiert in seiner Kolumne in der Schwäbischen Zeitung anhand Maria Beigs Gesamtwerk sehr leidenschaftlich für Buchästhetik als unvergleichliches Kulturgut: »Fünf Bände im Schuber. Schon der ein ästhetischer Genuss. Die zarten, fein in sich abgestimmten Farben, die Umschläge aus späten kubischen Bildern Jacob Bräckles gestaltet. In weichem Crème-Ton die 1.964 Seiten. In jedem Band dieser liebevolle feine Lesefaden. Die Typographie korrespondiert mit der Zeit, mit den Typen, die Maria Beig beschreibt. Alles stimmig – Buchsatz, Layout, Bindung. Ein selten schönes Beispiel an Buchproduktion. ... (lesen Sie weiter unter 'mehr Informationen')
SWR2 stellt in der heutigen Sendung »Musik und Literatur« die »Neckargeschichten« von Heike Frank-Ostarhild und Thomas Vogel vor (ab 14.05 Uhr): »Wie eine Lebensader durchfließt der Neckar Baden-Württemberg. Er entspringt im Naturschutzgebiet bei Villingen-Schwenningen und mündet in Mannheim in den Rhein. Der viel besungene Fluss setzt Grenzen, öffnet Horizonte, schreckt mit seinem Hochwasser, und lockt mit seiner gemächlichen Strömung. Viele Dichter und Musiker haben sich über die Jahrhunderte hinweg von ihm inspirieren lassen. Nun ist im Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer eine Anthologie erschienen, die nicht nur die bekannten Gedichte und Texte von Hölderlin, Mörike und Hauff enthält. Ihre ganz besonderen Neckargeschichten erzählen auch Hermann Hesse oder Mark Twain.«

Stuttgart. Martin von Arndt erhält den Thaddäus Troll-Preis 2010. Der Klöpfer & Meyer-Autor bekommt diese mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Roman »Der Tod ist ein Postmann mit Hut«, teilte der Förderkreis der Schriftsteller in Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart mit. Von Arndt erweise sich als »bewundernswerter Stilist«. Es sei ihm gelungen, »sein originelles, ehrgeiziges, viele Tonlagen vermengendes Unternehmen durchzuführen, ohne je danebenzugreifen«. Die Preisverleihung ist am 17. November in Stuttgart.
Joachim Zelters neuer Roman »Der Ministerpräsident« steht auf der Hotlist 2010 der unabhängigen Verlage. Auch Sie können ihm Ihre Stimme geben und zwar unter folgendem Link: ...
Die WELT widmet dem Roman von Lothar Schöne eine ausführliche Rezension von Kritiker Gerd Ueding: »›Das Labyrinth des Schattens‹ ist das bisher ehrgeizigste Erzählprojekt Schönes. In vielen Anläufen, als Gesprächsthema oder unausgesprochene Zweifel entfaltet der Roman das fatale Theodizee-Problem, lässt es immer wieder durch die Geschichte Hiobs zutrage treten, die wie ein unterirdischer Erzählstrang stets gegenwärtig ist und die Begegnungen mit einem rätselhaften Rabbi ebenso prägt wie das Nachdenken der Figuren über Schuld und Sühne, Gerechtigkeit und Unrecht.«
»Eine philosophische und im Grunde doch so einfache Geschichte. Genial!«, kommentiert die Bücherschau (2/2010, Wien) Nina Jäckles Erzählung »Nai oder was wie so ist«.
»Rau, klug, souverän. Man muss die Autorin Heimatschriftstellerin nennen. Doch mit Tümlichkeit und Heimatduselei hat sie nichts zu tun: Sie erzählt knapp und scharf vom harten Leben im Alemannischen«, so empfiehlt Thomas Schmid, Chefredakteur der WELT-Gruppe, das Gesamtwerk von Maria Beig als Urlaubslektüre.
Der MDR stellt im »Thüringen Journal« den Krakau-Roman von Lothar Schöne vor und lobt ihn als »spannend und geistreich«. Schöne, der 2004 als Stadtschreiber in Erfurt lebte, liest am Freitag, 18. Juni, ab 19.30 Uhr in der Kleinen Synagoge in Erfurt. Den MDR-Beitrag ...
Tübingen. Seit fünfzehn Jahren lädt die Calwer Hermann-Hesse-Stiftung jährlich zwei bis drei Autoren in Hermann Hesses Geburtsort zum Stipendium ein. Die Stiftung unter dem Vorsitz von Andreas Narr (SWR) hat so wesentlich dazu beigetragen, dass Calw als fester Bezugspunkt der bundesdeutschen literarischen Welt gilt. Auf Einladung der Stiftung haben hier schon Bodo Hell, Jens Sparschuh, Volker Braun und auch Walter Kappacher eine schöpferische Auszeit genossen und Calw für sich entdeckt.
Dreißig Texte solcher Stipendiaten hat Friedrich Pfäfflin in dem Buch »Die schönste Stadt ist Calw an der Nagold« versammelt. Die Calwer Hermann-Hesse-Stiftung, die Osiandersche Buchhandlung und der Verlag Klöpfer & Meyer präsentieren dieses Buch am Mittwoch, 9. Juni, 20 Uhr, im Tübinger Sparkassen-Carré.
Moderator Thomas Vogel stellt im Gespräch mit Herausgeber Friedrich Pfäfflin und den Kuratoriumsmitgliedern Egbert Hans-Müller und Jürgen Teufel dieses Projekt, die Stiftung und ihre Stipendiaten vor. Ursula Krechel und Joseph Zoderer waren beide dereinst selbst als Stipendiaten in Calw und werden an diesem Abend aus der Anthologie lesen.
Die musikalische Umrahmung übernimmt Heike Rügert mit Klarinette und Saxophon.
Der Eintritt ist frei.
Das Magazin Chrismon stellt die Schriftstellerin Maria Beig und ihr Gesamtwerk auf seinem Online-Portal vor: »Man möchte dieser Erzählerin einfach immer weiter zuhören. Versprochen: Diese Stimme lässt niemanden kalt.« ...