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FAZ stellt »Zielinski« vor (13. Juli 2011)

Die FAZ hat sich »Zielinski« von Nina Jäckle vorgenommen und meint: »Nina Jäckles Roman ist das Protokoll einer radikalen Selbstentfremdung: Ein Mann geht der Welt und sich selbst verloren.« (weiter unter mehr Information)

Kritiker Martin Halter hält fest: »Jäckle findet eine ganz eigene, absolut klare und kühle Sprache für Schochs fixe Ideen. Mit lakonischer Gelassenheit und Anflügen kafkaesken Humors baut sie ein Gefängnis der Wörter, aus dem es kein Entrinnen gibt. Schoch sitzt wie die Spinne im Netz seines eigenen Wahns, frei von Selbstmitleid wie Hoffnung, aber auch unfähig, von außen auf sein Leben zu blicken. Für Jäckle heißt schreiben, hermetisch geschlossene Kisten zu bauen, und mit ihren rhythmisch strukturierten Wiederholungen und manischen Endlosschleifen erzeugt sie auch beim Leser ein klaustrophobisches Gefühl. (...) Zielinski, das gilt es festzuhalten, ist Konzeptliteratur, eine Veransuchsanordnung von einem Leben am Nullpunkt.«