Maria Beig in der NZZ (15. September 2010)



In der NZZ stellt Rainer Moritz die Schriftstellerin Maria Beig vor: »Viele unterschätzten anfänglich Maria Beigs Schaffen, taten es als ›naiv‹ ab und rieten der Autorin, es bei diesem einen Buch zu belassen. Dass sie sich daran, zum Glück, nicht gehalten hat, zeigt die elegante, von zahlreichen Förderern getragene Werkausgabe, die im Vorfeld ihres neunzigsten Geburtstags erschienen ist. Vielfach hat man sich bemüht, Maria Beigs ›Kunst der scheinbaren Kunstlosigkeit‹ (Peter Blickle) zu analysieren. Ihr ›Testamentarstil‹ (Peter Hamm) löst sich bewusst von psychologischen Erzählweisen. Er zielt darauf, die Menschen und die Tiere zu ihrem Recht kommen zu lassen, und das Unglück, das sie ereilt, in schnörkellosem Ton wiederzugeben. Maria Beigs Figuren stellen sich oft in ein magisches Weltverhältnis; als Individuen treten sie zurück, wenn Aberglaube und Schicksal, wenn Prophezeiung und Dämonie zu wirken scheinen. Die Texte erzählen oft genug von Verlusten, von Krankheit und Tod, und gleichzeitig spiegeln sie die verhaltene Sehnsucht nach einer Landschaft, die noch nicht vom Fortschritt eingeebnet wurde.«

 



Über den Autor 

Über das Buch 

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