›Die Welt‹ rezensiert »Findelgesichter« (13. November 2010)



Dorothea von Törne stellt in der Welt den jüngsten Lyrikband von Christine Langer vor und hält zu »Findelgesichter« fest: »Langweilig ist es hier nirgends. Das tummelt und tollt durchs Gras wie bei Annette von Droste-Hülshoff, das tobt durchs Unterholz wie Helga M. Novak in den ›Sylvatica‹. Die Autorin beobachtet die sich immerfort wandelnden Abläufe der Tages- und Jahreszeiten, betreibt nachfühlende Naturbeobachtung. (... weiter unter mehr Information)

Damit ist sie offenbar zu Gast in ›Wahrzeichen eines früheren Jahrhunderts‹ - wie im Gedicht ›Zwischenstation‹. Christine Langer nimmt sich Zeit, lässt Lebensaugenblicke präzise aufleuchten. Nie werden die Beschreibungen ausschweifend, immer konzentrieren sie sich auf das Erleben des sprechenden Ichs in Bildern, Geräuschen, Düften, die sich unversehens in ihr Gegenteil verkehren können. Soviele ineinander über gehende Farbnuancen, (›Neun Arten von Grün‹), so leicht und luftig miteinander verknüpfte Sinneseindrücke, Synästhesien, die von intensivem Empfinden künden. Anders als im vorangegangen Band ›Lichtrisse‹ (2007) verbindet die Autorin die Themen Natur und Erotik subtil. Keine offenherzigen Szenen mehr, stattdessen ›die Lust zu sehen‹, Körperlust in Licht, Luft und Wind.«


Über den Autor 

Über das Buch 

1. April 2019
Erreichbarkeit des neu gegründeten Verlags Klöpfer, Narr seit 1. April

21. Februar 2019
Wir gratulieren Joachim Zelter zum Preis der LiteraTour Nord 2019

18. Februar 2019
Die Verlegerfamilie Gunter Narr und Hubert Klöpfer machen gemeinsame Sache / Eine neue literarische Verlagsheimat für Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg

29. Januar 2019
Vincent Klink zum 70. Geburtstag

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Glückwunsch zum 80. Geburtstag von Felix Huby

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