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Mermaid

Roman

Ernst Halter

2018, Auslieferung am 26. März 2018, 346 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-463-1

€ [D] 28,- / [A] 28,80*

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Reflexionen über die Möglichkeiten der Liebe

Die Liebe muss nicht neu erfunden werden. Die Liebesrede jedoch degeneriert mehr und mehr; sie wird pervertiert zum pornografischen Jargon, der behauptet, »alles« zu sagen, und in nichtssagender Langeweile endet. Einer der großen Sprachverluste unserer Zeit.

Was die Liebe dringend nötig hat, ist eine andere, unverbrauchte Sprache der Erotik, der Intimität und Zärtlichkeit, die dem Gefühl der Liebenden, das doch allem Körperlichen vorausgeht, und dem Glück gegenseitiger Erfüllung wieder zum Wort verhilft.

Eine solche Sprache ist nicht exaltiert. Sie ist einfach, und wenn sie sich vorsätzlich kitschig gibt, dann lacht sie. Wissende Liebende begnügen sich mit wenigen Bildern und Worten, die sie mit neuer Bedeutung »aufladen«. Liebe spricht in Bildern und Metaphern, deutet an, spart aus: Und wenn die Zeit in den Liebenden stillsteht, schwätzt sie nicht, sondern schweigt.

Ernst Halters »Liebes-Roman« ist eine Absage an die Dezidiertheit und Eindeutigkeit der sogenannten »Ehrlichkeit« und »Offenheit«, die nur noch das Körperliche zu benennen weiß (oder wagt). »Mermaid«: ein neues, ein anderes »Hohelied« der Liebe?


Das Buch in der Kritik:

»Liebe und Erotik binden Elias und Mermaid immer mehr aneinander, ergreifen ihre ganzen Wesen, lassen sie nicht los, auch nicht in den Phasen ihres getrennten Alltags. Mit der Zeit stellen sich besonders bei Mermaid Verlustängste ein, die extreme Verhaltensweisen nach sich ziehen. In die Beziehung mischen sich symbolische Gewaltakte, in der sich die beiden quasi gegenseitig ›einverleiben‹. Der komplexe Liebesroman des Schweizers zeigt eine Amour fou und stellt ein weiteres Mal ›das‹ klassischste Motiv von Kunst und Literatur in den Mittelpunkt. In Teilen erinnert der Roman an den Spielfilm ›Eine verhängnisvolle Affäre‹ (1987). Stilistisch anspruchsvoll, mit reflektierenden Passagen einer dritten Perspektive und chronologischen Sprüngen erfordert das Werk etwas Ausdauer. Insgesamt lohnende Lektüre.« ekz

»Ernst Halter ist ein gelehrter Kopf, aber auch ein Schriftsteller mit Leidenschaft fürs Lyrische. Sein Roman ›Mermaid‹ legt beides auf den Tisch: Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Magie der Sprache, gleichzeitig Verführerin und Zerstörerin. (...) Es ist eben der Text als solcher, welcher Halters Buch speziell macht. Zwei Liebende, die sich eine neue Sprache füreinander schaffen, eine Sprache voller Poesie, weil die Worte und Namen, die ›normale‹ Liebende einander zuflüstern, für das, was sie fühlen, nicht ausreicht. Ihre Treffen und Briefe sind immer auch ein Nachdenken über die Beschaffenheit der Liebe, die sie immer mehr als ihre Religion zelebrieren.‹ daswortzumbuch.de

»Ein Mann und eine Frau verfallen einander und können nicht wieder voneinander lassen. Nomaden sind beide, Suchende (nach sich selbst), und werden aneinander zu Grenzgängern und auch -verletzern. Es geht um das Entgrenzen in der gegenseitigen Hingabe; am Ende – soviel sei verraten – um die Entfesselung des Zerstörerischen. (...) ›Mermaid‹ von Ernst Halter ist ein Roman, der mehrfach in die Hand genommen werden will, so viele Ebenen und Verbindungen, Verweise auf die Notwendigkeit der Läuterung enthält er. Ein modernes, aktuelles, anspruchsvolles Buch – und für so manche Leser wohl nicht ungefährlich…« glarean-magazin.ch

»Mit dem Roman ›Mermaid‹ legt der Schweizer Schriftsteller Ernst Halter ein leidenschaftlich-persönliches Buch vor. (...) Was am Ende bleibt, ist ein Roman, der aufwühlt und die Liebe bis zur Schmerzgrenze auspresst, stilisiert und forciert und der einen ratlos zurücklässt, weil sein Geheimnis sich nicht lüften lässt.« Charles Linsmayer, St. Galler Tagblatt

»›Mermaid‹ ist ein erotischer Roman für entschleunigungsbereite Leser. Für solche, die
keinen rasanten Action-Plot brauchen, essayistisch-reflexive Passagen nicht scheuen und
Freude haben an manchmal komplizierter Seelen- und Spracharbeit.« Klaus Hübner, Münchner Feuilleton


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