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Mein 68 begann 65

Eine Tübinger Retrospektive

Bernd Jürgen Warneken

2018, Auslieferung am 19. Februar, 230 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-466-2

€ [D] 20,- / [A] 20,60 *

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Die 68er in der »kleinen großen Stadt Tübingen«

»Mein 68 begann 65« ist das Buch eines Tübinger Zeitzeugen – und aber auch das eines Tübinger Kulturwissenschaftlers. Es verbindet einen autobiografischen, einen lokalhistorischen und einen zeitgeschichtlichen Zugang zu den Umbruchjahren, die Tübingen und seine Alma Mater erschütterten – und belebten. Nicht nur durch eine Welle von Go-ins in der Universität und Protestkundgebungen in der Stadt, die dort gerne mit dem Ruf »schaffa statt demonstriera!« gekontert wurden. Sondern auch durch eine Lust am Diskutieren, Lesen und Schreiben sowie die große Hoffnung auf eine ganz andere, neue, gesellschaftsbezogene und gesellschaftskritische Wissenschaft.

Bernd Jürgen Warneken sucht für seine Vergegenwärtigung der 68er-Revolte die Vorteile der Zeugenschaft zu nutzen und gleichzeitig deren Tücken zu kontrollieren: Er stützt sich außer auf sein Gedächtnis auf persönliche Dokumente, auf Drucksachen und Materialien aus der und über die Studentenbewegung sowie auf Gespräche mit anderen Beteiligten. Und er zeigt dabei, dass »1968« lange vorher schon begann und danach noch lange weiterwirkte – auch und gerade in Tübingen ...

Das Buch in der Kritik:

»Bernd Jürgen Warneken schrieb ein höchst lesenswertes Buch über eine aufregende Zeit, die sich auf moderater Lokallinie bewegte und von intellektuellen Freiräumen profitierte.« Ulla Steuernagel, Schwäbisches Tagblatt

»Im Jubeljahr wird landauf, landab an die 68er-Bewegung erinnert. Für spannende Einblicke in deren Tübinger Ableger sorgt Bernd Jürgen Warneken.« Oliver Stenzel, Kontext

»Ein Abschnitt in Bernd Jürgen Warnekens Buch geht so: ›Sex: Ja. Drugs: Nein.
Rock ’n’ Roll: Manchmal.‹ Eine Art Selbstreflexion ist auch das ganze Buch, in dem der Autor die Geschehnisse und Erlebnisse jener Jahre in den Blick nimmt, für die sich die Chiffre ›68‹ eingebürgert hat: als Studenten gegen Vietnamkrieg und Notstandsgesetze, für ein freies Afrika und
mehr Mitbestimmung auf die Straße gingen. Für seine von milder Ironie durchwirkte Rückschau hat WarnekenFlugblätter, Thesenpapiere, Presseartikel und eigene Notizen jener Zeit gesichtet.« Dieter Herz, Schwäbische Zeitung

»Ein ehrlicher Rückblick auf 68.« SWR




Nachrichten über "Mein 68 begann 65":



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