Das Buch...

...in der Kritik
...als Leseprobe

Cover zum Download

Die Erbschaft der Gewalt - ebook

Über nahe und ferne Folgen des Kriegs

Kurt Oesterle

2018, ebook, 204 Seiten und 3 s/w Fotos
ISBN 978-3-86351-324-5

€ [D], [A] 14,99*

In den Warenkorb 


Empfehlen Empfehlen

Wie lange wirken Kriege nach? Nicht materiell, sondern mental, »traumatisch«? Dieser Frage geht Kurt Oesterle in seinen Essays nach. Einmal indem er die eigene Familiengeschichte seit 1914 erforscht und die »Erbschaft der Gewalt« zutage fördert, die über drei Generationen weitergegeben wurde. Dazu kommt auch die im Ersten Weltkrieg an der Somme-Front gemachte britische Kriegserfahrung in den Blick, die in Deutschland kaum je wahrgenommen wurde. Sodann geht es um das nur mehr schwer verständliche Phänomen Verdun, und zwar sowohl als Schlacht- wie als Gedächtnisort – und auch als niemals wieder preiszugebende europäische Erfahrung.

Von persönlichen Belastungen, hervorgerufen durch Kriegsgewalt, handeln zwei exemplarische Porträts: An Gregor Dorfmeister lässt sich erkennen, wie schier aussichtslos eine ästhetische Bewältigung von Kriegstraumata sein kann – und unter welchen Bedingungen sie doch gelingt. An Lothar Pfeiffer, dem Kriegsdienstverweigerer, der als Wehrmachtssoldat nicht auf Frauen und Kinder schießen wollte, wird deutlich, wie ein Mann ohne Ideologie, nur ausgestattet mit einer schlichten Moral, die Folgen seines Handelns zeitlebens mit sich schleppt. Von der beinahe unendlichen Dauer von Kriegsversehrungen aller Art handelt schließlich der Versuch über Ludwig Uhlands und Friedrich Silchers tiefenwirksames Trauerlied vom »Guten Kameraden«.

Das Buch in der Kritik:




* Preis inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir versandkostenfrei.

15. November 2018
Porträt von Stefanie Ritzmann in der ›Stuttgarter Zeitung‹

14. November 2018
Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten empfehlen »Angerichtet« von Vincent Klink

11. November 2018
Christine Langer begeister SWR2 mit ihrem »Körperalphabet«

31. Oktober 2018
»Die Herzen hoch und hoch und hoch den Mut« in der Jungen Welt

31. Oktober 2018
Stefan Siller und Vincent Klink im Gespräch

Weitere Nachrichten Weitere Nachrichten

Abonnieren Sie unseren Newsletter