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Ende der Aufklärung

Die offene Wunde NSU

Andreas Förster, Thomas Moser, Thumilan Selvakumaran (Hg.)

2018, erscheint am 30. Juli 2018, 328 Seiten geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-479-2

Euro (D) 25,– / (A) 25,70*

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Ein Appell dafür, dass die Gesellschaft mit den Opfern, die in ihr leben, das Recht bekommen muss, Wahrheiten zu erfahren.

Von Aufklärung keine Spur?!

»Ich werde oft gefragt, wie ich diesem Prozess gegenüber stehe. Er ähnelt für mich einem oberflächlichen Hausputz. Um der Gründlichkeit Genüge zu tun, hätte man die ›Teppiche‹ aufheben müssen, unter welche bereits so vieles gekehrt wurde.« Yvonne Boulgarides, Witwe des NSU-Mordopfers Theodoros Boulgarides, im Februar 2018 in ihren Schlussworten vor dem Oberlandesgericht München

Wenn im großen Münchner NSU-Prozess das Urteil über Beate Zschäpe und die Mitangeklagten gesprochen ist, dann soll der Rechtsfrieden hergestellt sein. Doch was bleibt, ist die offene Wunde – für den Rechtsstaat, für die Demokratie, für die Aufklärung im doppelten Sinne des Wortes. Und insbesondere für die Opferfamilien. Der Terrorprozess und auch diverse politische Untersuchungsausschüsse haben keine Antworten auf die so wichtigen Fragen herausgebracht, warum neun Migranten und die Polizistin Michèle Kiesewetter sterben mussten, was das Motiv der toten Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt war und welche Kenntnisse die Sicherheitsbehörden von der Existenz des NSU und womöglich von deren Morden, Anschlägen und Überfällen hatten.

Dieses Buch setzt Zeichen dagegen, dass die Aufklärung der Staatsräson geopfert wird und die Bürger in Unwissenheit und damit in Unmündigkeit gehalten werden sollen – und dafür, dass die Gesellschaft mit den Opfern, die in ihr leben, das Recht bekommen muss, Wahrheiten zu erfahren.

Für den Fotografen des Titelbildes, Martin Storz, und auch für die Herausgeber des Buches symbolisieren diese Spuren auf der Heilbronner Theresienwiese, dem Tatort des Polizistenmordes, sowohl die Flucht der Mörder als auch den Versuch, die Aufklärung der NSU-Verbrechen »auszubremsen«.

»Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland verspreche Ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.« Angela Merkel am 23. Februar 2012 bei der Trauerfeier für die vom NSU ermordeten Menschen

Das Buch in der Kritik:



Nachrichten über "Ende der Aufklärung":



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Porträt von Stefanie Ritzmann in der ›Stuttgarter Zeitung‹

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