Jahresstipendium 2011 für Manuela Fuelle (28. Oktober 2011)



Die Freiburger Autorin Manuela Fuelle erhält ein Literaturstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das mit 12000 Euro dotiert ist. Die Freiburger Autorin wird damit für ihr Debüt »Fenster auf, Fenster zu« gewürdigt.
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Die Pressemitteilung des Ministeriums vom 16. November finden Sie hier:
 
Land vergibt Literaturstipendien 2011
Auszeichnungen für Bernadette Conrad, Léda Forgó, Manuela Fülle und Lena Gorelik

Das Land vergibt Literaturstipendien 2011 mit einer Gesamtsumme von 36.000 Euro. Ausgezeichnet werden die Prosaautorinnen Bernadette Conrad, Léda Forgó, Manuela Fülle und Lena Gorelik. Die Stipendien sind auf ein Jahr angelegt und mit jeweils 12.000 Euro dotiert. Die Autorinnen Bernadette Conrad und Léna Forgó teilen sich ein Stipendium und erhalten jeweils 6.000 Euro. Mit der Förderung verbunden sind gemeinsame Lesungen in Bonndorf (Landkreis Waldshut), Karlsruhe und Stuttgart im Frühjahr 2012. Dies gab Kunststaatssekretär Jürgen Walter heute (16. November) in Stuttgart bekannt.

„Baden-Württemberg verfügt über eine große literarische Tradition. Dies ist uns eine Verpflichtung, für den Literaturbetrieb im Land gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit den Literaturstipendien wollen wir die schriftstellerische Arbeit der Autorinnen auszeichnen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, eine größere Arbeit durchzuführen oder abzuschließen“, so der Staatssekretär. Den Preisträgerinnen gemeinsam sei eine ganz besondere Beziehung zur Sprache, mit deren stilsicheren Einsatz sie Leserschaft und Kritiker überzeugten. 

Das Land vergibt jährlich drei Jahresstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die durch Geburt, Wohnort oder einen Schwerpunkt ihres Schaffens mit dem Land Baden-Württemberg verbunden sind. Die Gelder sollen den Abschluss oder die Durchführung einer größeren Arbeit ermöglichen. Eine Bewerbung um das Stipendium ist nicht möglich. Die monatliche Stipendienhöhe beträgt 1.000 Euro. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet jeweils eine Jury aus fachkundigen Per­sönlichkeiten des kulturellen und geistigen Lebens.

Die Stipendiatinnen 2011 (in alphabetischer Reihenfolge):

Bernadette Conrad, 1963 in Stuttgart geboren, studierte Literaturwissenschaften und Sozialpädagogik. Sie ist seit fünfzehn Jahren als Literaturkritikerin und freie Journalistin tätig, u.a. für „DIE ZEIT“, „NZZ“. Sie schreibt vor allem aus dem englischsprachigen Raum, Kritiken, Reportagen und Porträts aus den Bereichen Literatur, Reisen und Gesellschaft wie das ausgezeichnete Werk über die amerikanische Schriftstellerin Paula Fox. Bernadette Conrad lebt in Konstanz am Bodensee.

Léda Forgó wurde in Ungarn geboren und wuchs in Budapest auf. 1994 kam sie nach Baden-Württemberg und studierte in Stuttgart Geschichte und Figurentheater, anschließend in Berlin Szenisches Schreiben. Die freie Autorin publizierte seit 2000 mehrere Theaterstücke und Erzählungen. Für ihren ersten Roman „Der Körper meines Bruders“ erhielt sie 2008 den Adelbert von Chamisso-Förderpreis. „Vom Ausbleiben der Schönheit“ ist ihr zweiter Roman. Sie lebt in Schleswig-Holstein.

Manuela Fülle ist 1963 in Ost-Berlin geboren, absolvierte verschiedene Ausbildungen, studierte Evangelische Theologie in Greifswald und Berlin und belegte danach von 2003 bis 2006 Literarisches Schreiben am Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen. Sie erhielt bereits mehrere Stipendien, u.a. das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (Berlin) und des Förderkreises Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. „Fenster auf, Fenster zu“ ist ihr erster Roman. Ihr Lebensmittelpunkt ist Freiburg im Breisgau.

Lena Gorelik ist 1981 in Sankt Petersburg geboren und kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Baden-Württemberg. Sie studierte Osteuropastudien in München, wo sie lebt. Ihre beiden ersten Romane wurden viel beachtet, „Hochzeit in Jerusalem“ war 2007 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, für „Verliebt in Sankt-Petersburg“ erhielt 2009 sie den Ernst Hoferichter-Preis; im gleichen Jahr erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Homburg. Mit „Lieber Mischa“ hat sie ihren dritten Roman vorgelegt.



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