Das Buch...

...in der Kritik
...als Leseprobe

Cover zum Download

Stillhalten

Roman

Nina Jäckle

2017, Auslieferung am 24. Juli 2017, 190 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, farbiger Vor- und Nachsatz und zwei Abbildungen
ISBN 978-3-86351-451-8

€ [D] 20,– / [A] 20,60*

Auch als ebook verfügbar!


In den Warenkorb 


Empfehlen Empfehlen

Dresden 1933, Tamara, die junge Tänzerin und Mary Wigman-Schülerin, begegnet dem Maler Otto Dix, der sie porträtiert. Das Leben verheißt Großes, Tamara jedoch gibt das Tanzen auf und heiratet. Ein tiefgehender, Roman über verfehlte Möglichkeiten, über Sehnsucht und das stille Bilanzziehen einer Vergessenen.

Sehnsucht macht ungerecht: Die Erinnerung an ein nicht gelebtes Leben.

1933 ist Tamara Danischewski 21 Jahre alt. Sie studiert in Dresden Tanz bei Mary Wigman und Gret Palucca. Abends tritt sie im Kabarett auf, um für sich und ihre Mutter Geld zu verdienen. Dort lernt sie den Maler Otto Dix kennen, der sie während vieler Sitzungen porträtiert, eine Freundschaft entsteht. Dann aber verlässt Dix, als einer der ersten Künstler in der NS-Zeit aus dem Lehramt entlassen, die Stadt. Tamara bekommt einige große Auftrittsangebote, doch sie geht das Wagnis eines ungesicherten Lebens als Tänzerin nicht ein. Stattdessen heiratet sie 1936 einen Mann, der ihr und ihrer Mutter zwar eine gesicherte Existenz bieten kann, Tamara jedoch das Tanzen verbietet und dem sie sich, wie viele Frauen ihrer Generation, zur Gänze unterordnet. Alt geworden, erinnert sich Tamara an ein glanzvolles Leben, in dem noch alles möglich schien.

Das Buch in der Kritik:

»Das beste Porträt der Tänzerin ist von jetzt an das geschriebene« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Spielend überbrückt Nina Jäckle mehr als ein halbes Jahrhundert und tanzt nach Belieben durch die Zeiten, aber auch zwischen Wirklichkeit und Erfindung hin und her.« Michael Wüstefeld, Sächsische Zeitung

»Das Ende eines großen Traums«... »Bezaubernd, wie Nina Jäckle Tamara Danischewski durch ihr Leben begleitet. Klar, deutlich, poetisch schön: stillhalten und lesen!« Christel Freitag, NDR Kultur

»Die Autorin weiß, Spannung zu erzeugen gerade durch die leeren Stellen, durch das Nichterzählte und durch sprunghaften Wechsel von Gegenwart zu Vergangenheit. (...) Der Autorin ist mit ihrer konzentrierten, dichten Erzählweise ein sehr schönes eindringliches, wenngleich trauriges Porträt einer Frau gelungen, die Opfer ihrer Zeit wurde.« Literatur_leuchtet.de

»Es geht hier nicht um eine Familiensaga, sondern um die Tragik einer Nicht-Familie. So traurig dieser Roman macht, was uns Nina Jäckle hier zu lesen gibt, ist große, aufwühlende Literatur.«  Uwe Stiehler, Märkische Oderzeitung

»Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich sprachlich so überzeugt hat wie ›Stillhalten‹ von Nina Jäckle.« Readpack.de

»Der Roman ist ein Plädoyer für ein Leben in Selbstbestimmung, gegen Passivität und Gedankenlosigkeit im individuellen wie im gesellschaftlichen Bereich - und heute von großer Aktualität.« Cornelia Staudacher, Stuttgarter Zeitung

»Nina Jäckle überzeugt derart in Sprache, Feinheit, Konstruktion und Perspektiven, dass ich jedem das Buch mit Nachdruck empfehlen und in die Hände legen möchte. (...) Ein Buch voller Bilder mit Tiefenschärfe, voller Metaphern, Doppelbödigkeiten und sprachlicher Raffinesse. Super!« Gallus Frei-Tomic, Literaturblatt.ch

»Mich hat dieser kleine Roman von der ersten Zeile an bezaubert, er wird aber sicher gerade aufgrund seiner Sprache und epileptischen Struktur polarisieren.« Frank Menden, Stories! Die Buchhandlung

»In mehreren mit tänzerischer Leichtigkeit verbundenen Ebenen erzählt, werden die Fakten in einem Erinnerungsstrom mit geschickten Verzögerungen und Voranklängen immer wieder umkreist und lassen die beeindruckende Geschichte eines nicht gelebten Lebens entstehen.« SAX - Das Dresdner Stadtmagazin

»›Stillhalten‹ ist ein großer Möglichkeitsroman, Nina Jäckle erzählt die Geschichte eines vergebenen Lebens. Von Sehnsucht und der Sogkraft der Erinnerung.« Jessica Sabasch, Süddeutsche Zeitung


 



Nachrichten über "Stillhalten":



Lesungen aus "Stillhalten":



* Preis inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir versandkostenfrei.

20. November 2017
Kulturförderpreis der Stadt Würzburg für Ulrike Schäfer

10. November 2017
Andreas-Gryphius-Preis 2017 für Tina Stroheker

3. November 2017
»Stillhalten« heute in der SZ

20. Oktober 2017
Klöpfer & Meyer trauert um Thomas Vogel

16. Oktober 2017
»Als die Giraffe noch Liebhaber hatte« im Deutschlandfunk

Weitere Nachrichten Weitere Nachrichten

Abonnieren Sie unseren Newsletter