BR-Diwan stellt »Zielinski« vor (9. April 2011)



Auf BR2 stellte Ruth Fühner in der Sendung »Diwan« den neuen Roman von Nina Jäckle vor: »Nina Jäckle hat mit ›Zielinski‹ eine jener Geschichten geschrieben, die auf dem schmalen Grat zwischen Krankheit und Metapher balancieren. Die Verschiebung und Verrückung der Realität ist bei ihr beides: pathologisches und poetisches Symptom. Sie verrät ihre Figur nicht an die Psychologie, sie klebt ihr kein Etikett auf – sie nimmt Schoch ernst, auch und vor allem, indem sie ihm eine eigene Sprache verleiht. (... weiter unter mehr Information)

Es ist eine Sprache der Selbstvergewisserung, parataktisch, behauptend, so wie man Nägel einschlägt. So spricht einer, dem die Selbstverständlichkeiten verloren gegangen sind, dem das Alltägliche fremd geworden ist. Immerzu kreisen Schochs Sätze, seine Gedanken, um die selben Dinge, und da er sich an ihnen festhalten muss, ist keine Zeit, sie auszuschmücken. Die lakonische Härte, die darin liegt, mildert Nina Jäckle durch sanfte Komik. Das Inventar von Schochs Welt strahlt noch in seiner Reduziertheit eine Wärme ab, die wie aus der Kindheit übrig geblieben scheint.« 
 



Über den Autor 

Über das Buch 

15. Januar 2018
Nina Jäckle auf der SWR Bestenliste

13. Januar 2018
»Göttertage« von Gabriele Glang in der Berliner Zeitung

12. Januar 2018
Basler Zeitung stellt das Debüt von Daniela Engist vor

15. Dezember 2017
Buchreihe zum »Nachtcafé« mit SWR-Moderator Michael Steinbrecher endet mit Band zwei

4. Dezember 2017
Hebels »Biblische Geschichten« im Deutschlandfunk

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